Der von „Knust“-Chef und früherem Vorstandsmitglied der Hamburg Clubstiftung, Karsten Schölermann am 19.09.2026 in der Hamburger Morgenpost (MOPO) veröffentlichte Gastbeitrag beleuchtet den harten, von einem ständigen Konkurrenzkampf geprägten Alltag der Hamburger Musikclubs. Darin schildert er, wie ein massiver Angebots- und Nachfrageschock sowie seit der Corona-Pandemie um rund 50 Prozent gestiegene Betriebskosten die Spielstätten belasten, während Getränke- und Eintrittspreise diesen Anstieg nicht ansatzweise kompensieren können. Da zu Clubkonzerten im Schnitt weniger als 150 Gäste kommen und kaum Budget für Werbung vorhanden ist, gelte nach wie vor das Fazit: „Da verdient man nichts!“. Um sich dennoch über Wasser zu halten, setzen Betreiber wie Schölermann auf Zusatzangebote wie Fußball-Übertragungen oder spezielle Konzertreihen, während er zugleich die unverzichtbare Bedeutung des lokalen Journalismus für die Sichtbarkeit der kleineren Kulturorte betont.