Das Hamburger Abendblatt (09.02.2024) beschäftigt sich mit Maßnahmen zur Rettung des Hamburger Musikclubs und Kulturorts „Hafenbahnhof“ in Altona.
Der Hafenbahnhof (Große Elbstraße) existiert seit rund 18 Jahren als beliebter Live-Club, Bar und Café. Durch das angrenzende städtebauliche Bebauungsverfahren („Areal West“) entstehen aber in direkter Nachbarschaft neue Wohnungen. Dadurch drohen künftig Lärmbeschwerden von Anwohnern und Nutzungseinschränkungen, die die Existenz des Clubs gefährden. Um dem Clubsterben entgegenzuwirken, hat die Bezirksversammlung Altona (auf Antrag der Grünen) daher Ende Januar 2024 Beschlüsse gefasst, um den Hafenbahnhof rechtlich und baulich abzusichern.
Schallschutz & Grundbuch: Die neu zu bauenden Wohnungen müssen von vornherein so geplant werden, dass der Nachruhe-Lärm minimiert wird. Zudem soll eine privatrechtliche Duldungsverpflichtung im Grundbuch verankert werden.
Vertragliche Sicherung: In öffentlich-rechtlichen Verträgen soll die Nutzung des Standorts explizit als Musikclub mit Live-Konzerten festgehalten werden.
Planungssicherheit für Betreiber: Die Politik spricht sich für einen Mietvertrag mit der städtischen Immobiliengesellschaft Sprinkenhof GmbH von mindestens fünf Jahren aus, damit die Betreiber langfristig Planungssicherheit haben und notwendige Investitionen tätigen können.