zurueck
Pressemitteilungen

Die Clubstiftung gratuliert: ADC Nagel für loved

Beim diesjährigen ADC Wettbewerb bekam die Designagentur loved einen silbernen Nagel in der Kategorie Corporate Publishing (Extern/Bericht) verliehen. Mit dem begehrten Preis wurde der Jahresbericht 2014, den loved für die Hamburger Clubstiftung im letzten Jahr pro bono gestaltet und umgesetzt hat, gekrönt.

Bei dem Werk handelt es sich um einen außergewöhnlich gestaltetet Folder, der mit Zitaten aus Songs als Überschriften und neon-orangefarbener Schrift das Motto der Clubstiftung „Unruhe stiften“ beim Lesen erlebbar macht. Zudem lässt sich der Bericht zu einem großformatigen Poster ausklappen. Veröffentlicht wurde er zum Reeperbahn Festival 2015.

Thore Debor vertrat die Hamburger Clubstiftung als Kunden von loved bei der ADC Awards Show am 22.04. auf Kampnagel: „Wir gratulieren loved zu ihrem Gewinn und freuen uns natürlich riesig über die Anerkennung und Aufmerksamkeit für loved und die Arbeit unserer Stiftung!“

loved betreut die Clubstiftung seit 2011 und entwickelte die CI sowie das Motto der Clubstiftung. 2012 konzipierte und gestaltete loved das Projekt Hamburger Clublexikon „64 Hamburger Fotografen portraitieren 64 Hamburger Clubs“. Auch das Lexikon gewann namhafte Designpreise wie den Red Dot Award und Bronze beim ADC Deutschland.

Für die Realisierung des Jahresberichtes zeichnen sich folgende Personen verantwortlich:
Konzeption und Art Direktion: Juls Kerschbaum
Text: Catrin Florenz, Alessandra Sardo
Beratung: Anja Müller, Ilker Yilmazalp
Projektassistenz Clubstiftung: Diane Kruse
Geschäftsführung Clubkombinat: Thore Debor
Vorstand Clubstiftung: Karsten Schölermann, Terry Krug

WEITERE INFORMATIONEN
http://www.adc.de
http://www.loved.de

Für den guten Zweck: Das Hamburger Club-Netz endlich als Poster!

Für den guten Zweck: Das Hamburger Club-Netz endlich als Poster!

Clubnetz A1_PM

Ab sofort zeigt ein Poster die im Clubkombinat organisierten Musikbühnen Hamburgs auf einem U-und S-Bahn-Netzplan.
Seit Oktober letzten Jahres existiert im Mittelteil der CLUBPLAN Monatsbroschüre ein U-und S-Bahn- Netzplan, der anstelle von Haltestellennamen mehr als 81 Musikclubs in Hamburg lokalisiert.

Auf vielfache Nachfrage wird dieser Club-Netzplan nun als Poster im A1-Format veröffentlicht. Ein Blick auf das Poster veranschaulicht eindrucksvoll, dass Hamburg – gemessen an seiner Einwohnerzahl – die größte Club-Dichte der Republik bietet.

Für Freunde der hiesigen Clubkultur liefert das Poster ein Aha-Erlebnis mit Ausrufezeichen, was Hamburg in Sachen Live-Musik alles zu bieten hat. Ferner möchte das informative A1-Poster Menschen inspirieren, auf urbane Entdeckungsreise zu gehen und neue, bislang unbekannte Musikbühnen zu erkunden.

Die Verkaufserlöse aus dem Club-Netz-Poster fließen zu 100% in die Clubstiftung. Jeder Käufer leistet somit einen Beitrag zur Existenzförderung von Musikclubs in Hamburg. Die Höhe des Kaufpreis für jedes Poster bestimmt der Erwerber nach eigenem Ermessen.

Wir freuen uns über eine rege Abnahme von Club-Netz-Postern, jede Menge Aufmerksamkeit für die Aktion und eine Verbreitung dieser Meldung.

Wie komme ich an (m)ein Club-Netz-Poster?

Bezugsquelle: Clubstiftung
Preis: Frei bestimmbar (ggf. zzgl. Versandkosten)
Bestellungen: Per Mail unter kontakt@clubstiftung.de oder Nachricht im Kontaktformular. Bitte Rechnungs- und Versandadresse hinterlassen, falls Versand gewünscht.
Abholung: Kastanienallee 9, 20359 Hamburg, Mo – Fr 11 bis 18 Uhr

Hamburger Clubticketing als Erfolgsmodell

Vorjahresergebnis nahezu verdoppelt: 28.786 € Spende aus dem Clubticketing FairTix für die Clubstiftung. Ein Großteil der Gelder dient zur Unterstützung von Kleinstkonzerten.

Im vierten Jahr des Bestehens des Hamburger Ticketing-Modells FairTix konnte der Eintrittskartenabsatz im Vorverkauf und damit das Spendenergebnis im Vorjahresvergleich (2014: 16.783 €) um über 70 Prozent gesteigert werden. Die symbolische Scheckübergabe erfolgte beim Hamburger Club Award 2016 am 21. Januar im Uebel & Gefährlich, bei der Karsten Schölermann (1. Vorsitzender der Clubstiftung) und Markus Ohm (Geschäftsführer TixforGigs) den Scheck mit über 25 Clubbetreibern an Frank Otto (Mitglied des Beirats der Clubstiftung) und Johannes Rösing (Kulturbehörde Hamburg) überreichten.

Die ClubEuro-Gemeinde wächst weiter. Markus Ohm (TixforGigs) und 26 Clubbetreiber überreichen für das Jahr 2015 einen ClubEuro-Scheck an die Clubstiftung.

Die ClubEuro-Gemeinde wächst weiter. Markus Ohm (TixforGigs) und 26 Clubbetreiber überreichen für das Jahr 2015 einen ClubEuro-Scheck an die Clubstiftung.

Seit Herbst 2015 ist das Hamburger Modell für ein faires Clubticketing unter dem neuen Label FairTix aufgesetzt und wird weiterhin durch den Dienstleiter TixforGigs abgewickelt und betreut, der die Hamburger Clubszene mit dem Verzicht auf die Hälfte der gängigen Vorverkaufsgebühren unterstützt und pro verkauftem Vorverkaufsticket einen ClubEuro für die Clubstiftung abführt.

Ebenfalls Rekord: Im vergangenen Jahr konnte der Kreis der teilnehmenden Clubs und Veranstalter auf 26 erhöht werden: Knust, Uebel & Gefährlich, Logo, Docks/Prinzenbar, Monkeys Music Club, Molotow, Birdland, MS Stubnitz, Astra Stube, Rock Café St. Pauli, OHA! Music GbR, Honigfabrik, Altonale, Gruenspan, Marias Ballroom, klubsen, VOLT, Hasenschaukel, Kleiner Donner, Stellwerk, Jazz Federation, HÄKKEN, Cascadas, kukuun, Astra Stube e.V. und Pooca machen mit. Die TOP 3 der erfolgreichsten FairTix-Shows des Jahres 2015 bilden das OpenAir von Moonbootica am 12. Juli, der SILVESTERRÄVE (31.12.) und die Party Alice im Wunderland (12.09.) – beide im Docks. Das Rückrad der Spendenakquise bilden im Jahr 2015 nicht weniger als weitere 888 Konzerte, bei denen faire Vorverkauftickets verkauft wurden.

Die Hamburger Clublandschaft profitiert hiervon doppelt: Die Clubstiftung hat im Kontext der jüngst abgewickelten jährlichen Förderung aus dem sogenannten Live Concert Account (LCA) der Kulturbehörde einen Teilbetrag in Höhe 15.000 € ergänzend zur Verfügung gestellt. Damit wurden gezielt Konzertveranstaltungen mit verhältnismäßig wenigen Zuschauern und geringen Eintrittsgeldern unterstützt – ein Segment, welches häufig besonders defizitär ist. Unter der Bezeichnung „LCA-Plus“ soll so direkt in den Substanzerhalt experimenteller Kleinstkonzerte investiert werden, welche sich der Talententwicklung widmen.

Die Kulturbehörde hat sich diesem Ansatz angeschlossen und weitere 20.000 € bereitgestellt. Somit standen in diesem Jahr neben dem jährlichen Förderbudget des LCA von 150.000 € insgesamt 35.000 € zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Hamburger Livemusikszene zur Verfügung. 48 verschiedene Musikclubs kamen in den Genuss einer Förderung.

Karsten Schölermann zieht eine Erfolgsbilanz: „Da auf diese Art und Weise bereits zum vierten Mal ein Geldsegen aus dem Clubticketing bei der Clubstiftung landet, sind wir in der Lage, viele nicht kostendeckende Clubkonzerte zu unterstützen. Als Kostenhilfe für 2.276 Kleinstkonzerte wurden 15.000 € von der Clubstiftungausgeschüttet. Dass sich die Kulturbehörde mit weiteren 20.000 € engagiert hat, bestärkt uns darin, mit dieser gezielten Unterstützung auf dem richtigen Weg zu sein.“

Jahresbericht stiftet Unruhe für die Hamburger Clubstiftung

3_IMG_5491

Geschäftsberichte sind häufig trocken präsentierte Zahlen, Daten, Fakten. Für die Hamburger Clubstiftung hat sich loved, die Designtochter der Agenturgruppe thjnk, wesentlich mehr einfallen lassen: Der Jahresbericht 2014 ist ein außergewöhnlich gestalteter Folder in den Farben weiß und neon-orange, der das Motto der Clubstiftung „Unruhe stiften“ erlebbar macht. Zum Beispiel ist der Folder so gefaltet, dass er zusammengeklappt ein handlicher Bericht in A3 – völlig ausgeklappt aber ein DIN A0 großes Poster ist.

1_IMG_5075

2_IMG_5075_ru¦êck

Die Überschriften zu den einzelnen Abschnitten des Jahresberichts sind Zitate aus Songs. So steht das Zitat von Jimmy Buffet „If we weren’t all crazy we would go insane” über dem Vorwort des Vorstandes und die Talking Heads liefern mit „Facts don’t do what I want them to“ die Überschrift zum Jahresabschluss. Auf dem Poster selbst ist ein Zitat der Hambuger Band Absolute Beginner verewigt: „Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss.“

„Das Team von loved hat unser Motto „Unruhe stiften“ wirklich aufgesaugt, tief verinnerlicht und gnadenlos umgesetzt. Ich bin mir sicher, dass viele sich den Bericht als Poster an die Wand hängen werden“, so Thore Debor, der die Geschäfte der Clubstiftung im Auftrag des Vorstands führt.

Der Jahresbericht der Hamburger Clubstiftung wurde zum 10. Reeperbahn Festival verschickt und ist an potenzielle SpenderInnen, alle bisherigen Unterstützer sowie die Hamburger Clubs selbst adressiert.

loved betreut die Clubstiftung seit 2011 und entwickelte die CI sowie das Motto der Clubstiftung. 2012 konzipierte und gestaltete loved das Großprojekt Hamburger Clublexikon „64 Hamburger Fotografen portraitieren 64 Hamburger Clubs“. Das Lexikon gewann namhafte Designpreise wie den Red Dot Award und Bronze beim ADC Deutschland.

Für die Realisierung des Projektes zeichnen sich folgende Personen verantwortlich:
Konzeption und Art Direktion: Juls Kerschbaum
Text: Catrin Florenz, Alessandra Sardo
Beratung: Anja Müller, Ilker Yilmazalp
Vorstand Clubstiftung: Karsten Schölermann, Terry Krug
Projektassistenz Clubstiftung: Diane Kruse
Geschäftsführung Clubkombinat Hamburg: Thore Debor

Und hier gibt es eine Textversion des Jahresberichts als pdf zum Download. Wer noch keine leuchtende Originalversion hat, diese aber verständlicherweise unbedingt haben möchte, meldet sich bitte einfach. Eine sehr schöne Rezension von Sabine Danek in PAGE gibt es hier nachzulesen.

FairTix – ein faires Ticketing stiftet Unruhe

FairTix_Claim

Konzertgänger können sich freuen: Eine Initiative der Hamburger Musik-Clubs setzt sich verstärkt für faire Konditionen bei den Vorverkaufsgebühren von Konzertveranstaltungen ein. Ticketkäufer leisten eine Spende und sparen zugleich Geld. Das Ticketsystem „FairTix“ steht in Hamburg ab sofort zur Verfügung.

Vielen Konzertgängern sind stetig steigende Vorverkaufsgebühren schon lange ein Dorn im Auge. System- und Buchungsgebühren, Zuschläge für print@home oder überteuerte Versandkosten treiben den ursprünglichen Ticketpreis in die Höhe. Bei Konzerten im Niedrigpreissegment von 10,- € Ausgangspreis entstehen somit Zuschläge von teils über 60 Prozent. Dieses risikolose Zusatzgeschäft wird durch zunehmende Monopolstellungen im Konzertmarkt von Ticketkonzernen betrieben, die inzwischen auch viele Veranstaltungsagenturen besitzen und darüber ihre Marktmacht ausspielen.

Um einen Gegenentwurf zu stetig steigenden Vorverkaufsgebühren zu entwickeln, haben die Hamburger Musik-Clubs das für alle Seiten faire Ticketing-Modell FairTix eingeführt. Mit dem Ticketsystemanbieter TixforGigs wurde bereits seit 2012 eine revolutionäre Kooperation geschlossen: TixforGigs verzichtet auf die Hälfte der üblichen Vorverkaufsgebühren von 10% und auf teure Versandkostenaufschläge. Stattdessen führt der Online-Tickethändler pro verkauftem Ticket 1 EUR – den sogenannten “ClubEuro” – für und an die Hamburger Clubstiftung ab. Auf diese Weise können viele Tickets für Konzertgänger zu erheblich günstigeren Preisen angeboten werden.
Im Jahr 2014 wurden mit annähernd 600 Konzertveranstaltungen rund 17.000 Tickets abgesetzt. Für 2015 wird ein Verkauf von über 25.000 FairTix-Eintrittskarten erwartet. Inzwischen nutzen in Hamburg über 27 Clubs und Veranstalter dieses System zur preisgünstigen Online-Buchung von Konzertkarten, bei dem letztlich der Konzertgänger Gebühren spart und gleichzeitig eine Spende tätigt, welche wiederum der Hamburger Clublandschaft zugute kommt:
Altonale, Astra Stube, Bar 227, Birdland, Citinaut, Docks, fundbureau, Gruenspan, Hasenschaukel, Honigfabrik, Kleiner Donner, klubsen, Knust, kukuun, Logo, Marias Ballroom, Molotow, Monkey Music Club, MS Stubnitz, OHA! Music, Pooca, Prinzenbar, Stellwerk, Uebel & Gefährlich und VOLT.

CLUBS_Sticker_Druck01-1

Ab sofort wird dieser Ansatz unter dem Namen „FairTix“ mit dem Claim „Tickets fair vertickt“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Im Sommer konzipierten Nachwuchskreative beim YOUNG LIONS Wettbewerb eine Kampagne für FairTix. Insgesamt 15 vorab ausgewählte Teams junger Kreativer unter 28 Jahren aus großen Agenturen in ganz Deutschland entwickelten u.a. ein Logo, eine vollständige Corporate Identity und Videoclips für Werbemaßnahmen. Die Gewinner konnten sich auf diese Weise für die Teilnahme am Cannes Lions International Festival of Creativity qualifizieren. Mit Erfolg: In Cannes holte das Gewinner-Team um Christina Rankel (Jung von Matt/Nekar) & Juarez Rodrigues (DDB) in der Kategorie Film sogar Gold und setzte sich gegen 50 andere Kreativteams aus der ganzen Welt durch. Dank der Unterstützung des Wettbewerbsinitiators Weischer.Media werden die gratis zur Verfügung gestellten Werbemaßnahmen nun in Hamburg wirken.

Gemeinsam können Konzertgänger und Musik-Clubs mit FairTix ein Zeichen gegen unfaire Gebührenmodelle setzen und die Clublandschaft gegenüber den großen Ticket-Konzernen ein Stück unabhängiger machen. Über den Bundesverband der Musikspielstätten LiveKomm wird dieses Erfolgsmodell derzeit bundesweit zur Verfügung gestellt und exportiert.

Ab September 2015 wird das FairTix-System veröffentlicht und auf vielfältige Weise beworben:
– Auf der Homepage www.fair-tix.de wird eine vollständige Übersicht der FairTix-Shows ermöglicht und von den erzielten Resultaten der Spendenaktion berichtet.
– Teaser-Videos erläutern den FairTix-Ansatz und transportieren diesen mit humorvollem Unterton, z.B. hier oder hier.
– FairTix-Stempel, -Sticker, -Plakate und viele weitere Materialien werden die FairTix-Idee einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Konzertgänger sind aufgefordert, zukünftig beim Ticketkauf auch im stationären Vorverkauf gezielt nach FairTix-Kontingenten zu fragen. Häufig offerieren andere Anbieter teurere Tickets für dieselben Shows und wollen diese zuerst verkaufen. Als eine der ersten Vorverkaufsstellen in Hamburg bieten u.a. die Theaterkasse Schumacher (Kleine Johannisstraße 4) und Funke Ticket (Schanzenstraße 5) FairTix-Kontingente für Ticketabholer an.

HISTORIE & HINTERGRUND
Die gemeinnützige „Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg“, kurz Clubstiftung, wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen, um die musikalische Attraktivität der Stadt Hamburg zu sichern. Stifterin ist die Freie und Hansestadt Hamburg, die ein Anfangskapital in Höhe von 376.000 € aus öffentlichen Mitteln bereitstellte.

Die durch FairTix erzielten Spendenerlöse fließen über die Clubstiftung wieder zurück in Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Clubszene, zum Beispiel in den Live Concert Account – einem staatlichen Strukturförderinstrument für die privaten Musik-Clubs Hamburgs –, aber auch in Energieeffizienz-Projekte und Infrastrukturmodelle in Form von kostengünstigen Darlehen oder Rechtsberatungsgutscheinen. 2014 konnte die Clubstiftung erstmals satzungsgemäß finanzielle Mittel in Höhe von 18.000 € ausschütten und den Kreislauf vom einzelnen Konzertticketkäufer hin zur Clublandschaftsförderung schließen.

WEITERE INFORMATIONEN
http://www.fair-tix.de
http://www.tixforgigs.com