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Pressemitteilungen

Die Clubstiftung sucht eine Projektassistenz (BFD) ab November 2018

Die Clubstiftung – Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg – sucht zum 01. November 2018 eine*n Freiwillige*n, die/der sich als Projektassistenz in Teilzeit engagieren möchte – im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung.

Wie du die Clubstiftung unterstützen kannst:

• Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung
• Mithilfe bei der Bearbeitung von Projektanträgen
• Unterstützung in Projekten
• allgemeine Bürotätigkeiten
• bei Interesse: Gestaltung eines eigenen kulturpädagogischen Projektes

Die Clubstiftung bietet dir:

• Sinnvolles Betätigungsfeld in einer bundesweit einmaligen Institution
• Zahlreiche Kontakt in die Club- und Musiklandschaft Hamburgs
• Arbeit in einem engagierten Team

Die Clubstiftung wünscht sich von dir:
Die Clubstiftung sucht im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung eine*n Freiwillige*n, der/die interessiert an Einblicken in die Arbeitswelt von Stiftungen ist. Du erlernst die Grundzüge vorbereitender Buchhaltung, die Kalkulation von Kosten und lernst alle Aufgaben rund um das Antragswesen kennen. Er/sie sollte über kaufmännische Grundkenntnisse verfügen und ein kulturpolitisches Interesse und Interesse an Musik mitbringen.

Das ist die Clubstiftung:
Die gemeinnützige „Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg“, kurz Clubstiftung, wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen, um die musikalische Attraktivität der Stadt zu sichern und für sinnvolle Investitionen die Liquidität zur Verfügung zu stellen. Musik-Clubs üben einen bedeutenden Einfluss auf die Kultur einer Stadt aus und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur ihrer Erlebbarkeit und Progressivität. Ziel der Stiftung ist es, mit Fördermodellen die erheblichen Kosten für Hamburger Musik-Clubs abzumildern, z.B. bei der Schaffung von räumlichen und technischen Voraussetzungen, wie etwa Ton- und Lichttechnik. Die Clubstiftung ist aber auch unterstützend im Rahmen von Lärmschutz- und energiesparenden Maßnahmen tätig.

Das ist der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung:
Der BFD ist was für dich, wenn du
• mindestens 23 Jahren alt bist,
• 6 Monate bis max. 18 Monate Zeit hast,
• und dich mindestens 20,5 Stunden die Wochen engagieren möchtest – wenn du unter 27 bist, engagierst du dich in Vollzeit.
Das bekommst du dafür: Taschengeld bis zu 390 Euro monatlich, du bist sozialversichert, du wirst von STADTKULTUR unterstützt, du bekommst ein kostenloses Fortbildungsprogramm – und jede Menge Erfahrungen. Mehr zum BFD Kultur und Bildung: https://www.bfd-kultur-bildung-hh.de/
STADTKULTUR HAMBURG berät dich zur Auswahl deiner Einrichtung, vermittelt dich weiter und begleitet dich in deinem Engagement. Du nimmst gemeinsam mit anderen Freiwilligen am Fortbildungsprogramm des Dachverbandes teil und wirst bei Fragen und in Orientierungsprozessen unterstützt.

Für Deine Bewerbung:
Da der Bundesfreiwilligendienst unter 27 Jahren nur in Vollzeit möglich ist, können sich in diesem Fall nur Personen ab 27 Jahren bewerben. Fülle bitte online den „Fragebogen für Freiwillige“ bis zum 3. September 2018 aus. Dort kannst du diese konkrete Einsatzstelle nennen. Füge bitte auch deinen Lebenslauf an. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Hamburgs Musikclubs bekommen 2018 zusätzliche Mittel aus dem Live Concert Account

Stadt erhöht bundesweit einzigartige Unterstützung für kleinere private Musikbühnen auch künftig von 150.000 auf 250.000 Euro.

Die Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg – kurz Clubstiftung – und die Behörde für Kultur und Medien haben jetzt eine neue Förderrunde des Live Concert Accounts (LCA) gestartet. Die Behörde für Kultur und Medien hat die regelmäßige Fördersumme wie im Vorjahr von 150.000 auf 250.000 Euro erhöht. Dies wird nach einem entsprechenden Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft auch zukünftig gewährleistet sein. Damit wird Livemusikkultur in Hamburg langfristig substanziell unterstützt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Hamburger Livemusikclubs sind ein wichtiger Bestandteil der Musikszene Hamburgs. Clubs sind Orte an denen Musikkultur greifbar wird. Viele junge Talente treten zuerst hier auf. Die Clubs leisten so auch einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung. Der Live Concert Account hat sich zu einem der wichtigsten Förderinstrumente für die vielfältige Musikszene in Hamburg entwickelt. Gemeinsam mit dem Clubkombinat und RockCity entwickelt, lebt der Account wesentlich von der Solidarität unter den Clubs. Mit der langfristigen Erhöhung der Mittel für den Live Concert Account wollen wir die lebendige Clubkultur Hamburgs ausbauen.“

Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender Clubstiftung: „Der LCA investiert unmittelbar in die kreativen Freiräume für Künstlerentwicklung. Damit steigt die Bereitschaft Konzerte zu realisieren, die nicht wirtschaftlich sind und leistet Entwicklungshilfe für viele Nachwuchskünstler. Dass die Bürgerschaft dieses Instrument zur Stärkung der privaten Musikbühnen im zehnten Jahr des Bestehens über die Regierungsfraktionen hinaus für die nächsten Jahre beschlossen hat, ist ein wichtiges kulturpolitisches Signal.“

Der Live Concert Account (LCA) ist ein Fördermodell für Hamburger Livemusik-Spielstätten, das gemeinsam von der Behörde für Kultur und Medien, dem Clubkombinat Hamburg e. V. und RockCity Hamburg e. V. – auch im Dialog mit der GEMA – entwickelt wurde. Dieses Förderinstrument für Livemusik ist in seiner Form bundesweit einmalig: Die jeweilige Förderung pro Club wird im Kern auf der Grundlage der entrichteten GEMA-Vergütungen des Vorjahres bemessen und anhand eines Verteilungsschlüssels errechnet. Mittels dieser Quote wird im Verhältnis zur verfügbaren Fördersumme direkt an die Antragssteller ausgeschüttet. Das bedeutet: Je mehr Konzerte, desto höher die Förderung.

Im letzten Jahr konnten 51 Hamburger Clubs und Musikinitiativen vom Live Concert Account profitieren. Wie in den vergangenen Jahren auch, kann sich das endgültige Förderbudget durch private Spenden und ergänzende Mittel aus dem sogenannten FairTix Ticketing der Clubstiftung noch erhöhen.

Die Antragsunterlagen sind ab sofort online verfügbar und können bei der Clubstiftung eingereicht werden. Die Antragsfrist endet am 1. September 2018.

Antragsunterlagen und weitere Informationen unter
http://www.hamburg.de/bkm/liveconcertaccount und
http://stiftung-private-musikbuehnen-hamburg.de/fuer-clubs/#anchor_live-concert-account-2018

Rückfragen der Medien
Enno Isermann
Pressestelle Behörde für Kultur und Medien
Telefon: 040/428 24-207
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bkm | Twitter:@hh_bkm

Jan-Kristian Nickel | Clubkombinat Hamburg e.V.
Telefon: 040/ 235 18 357
E-Mail: kommunikation@clubkombinat.de
Internet: www.clubkombinat.de

Abschlussbericht: Clubmob im Monkeys Music Club

Clubstiftung setzt bei Pilotprojekt erste Energieeffizienzmaßnahmen in Kultureinrichtung um. 

Clubmob Hamburg veranstaltete an drei Terminen im November, Dezember 2016 und März 2017 unter der Woche eine 120-Minuten-Partyreihe unter dem Motto „Feiern für’s Klima“ im Monkeys Music Club. Dabei stellte die Morgenwelt GmbH die Fahrrad-Disko bereit, die die Energie für die Soundanlage erzeugte, auf der Beauty & the Beats seinen Hochfrequenz-Mash-Up-Set abfeuerte.

Zuvor hatten die Betreiber des Clubs sich gegenüber Clubmob Hamburg dazu verpflichtet, alle Abenderlöse aus Eintritt und Gastronomie (nach Abzug von Wareneinsatz und Personal) zu 100% in Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu investieren. Die Zielsetzung war klar: Je mehr beim ClubMob gefeiert wird, desto umweltschonender kann in Zukunft dort weiter veranstaltet werden.

Auf diese Weise kamen insgesamt 1.740,20 Euro zusammen und wurden vom Veranstalter zweckgebunden an die Clubstiftung zur Abwicklung gespendet. Zuvor beauftragte der Club einen Energieberater, um geeignete Einsparpotenziale zu analysieren und wechselte zum Ökostromanbieter Greenpeace Energy.

HANDLUNGSFELDER

Als Handlungsfelder mit den größten Amortisationspotenzialen wurden folgende Bereiche identifiziert:

1. Ersatz der konventionellen Händetrockner gegen Dysons auf Damen- und Herren-Toiletten

2. Vorrichtung für Ausschalten der Kühlschränke und Tresenbereiche und Ausschalten der Bereiche in veranstaltungsfreien Zeiten (ab ca. 1-2 Tage)

3. Vorrichtung für Ausschalten der Warmwasser-Untertischgeräte in den Tresen & Ausschalten der Geräte in veranstaltungsfreien Zeiten (> 1 Tag)

4. Austausch Bühnenscheinwerfer gegen LED-Geräte

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte im Dezember 2017. Der Investitionsbedarf gliedert sich in 80 Prozent für Materialkosten und 20 Prozent in Personal für die Elektrikarbeiten. Zudem ist in Zukunft eine gewisse Disziplin in den Betriebsabläufen beim An- und Ausschalten der Geräte erforderlich, die nun durch die Schalter-Vorrichtungen jedoch leich(ter) bedienbar sind.

 

DAS ERGEBNIS

Alle Maßnahmen zusammen besitzen ein Einsparpotenzial von 4.000 kWh pro Jahr. Dies entspricht rund 1.000 Euro Stromkosten und einer CO2-Reduktion von 2 Tonnen. Dieser Wert ist vergleichbar mit einem jährlichen Hinflug (One-Way) von Hamburg nach Washington. Die eingesparte Strommenge lässt sich beim durchschnittlichen Stromverbrauch eines Haushaltes in Deutschland von 3.800 kWh pro Jahr mit etwas mehr als dem jährlichen Verbrauch eines Drei-Personen-Haushalts vergleichen.

Ein Dank geht an alle Partner dieses Pilotprojektes: altonale (goes green), fritz-kulturgüter, Greenpeace Energy, iuct, Monkeys Music Club, Clubstiftung und Morgenwelt.

Weitere Infos unter:

www.hamburg.clubmob.de

FairTix wächst 2017 weiter

Im sechsten Jahr des Bestehens von FairTix landen 50.000 Euro in der Clubstiftung. Nach der Umsatzsteigerung im Vorjahr von über 60%, stieß der Absatz von fairen Tickets weiterhin auf großes Interesse bei Clubs, Veranstaltern und Konzertbesuchern.

Insgesamt 41 Hamburger Clubs und Veranstalter nutzen 2017 das Vorverkaufsystem von TixforGigs zum Vertrieb von fairen Ticketkontingenten und konnten so 47.800 Euro für die Clubstiftung einnehmen. TixforGigs rundet den Betrag mit einer Spende auf volle 50.000 Euro auf. Die meisten Verkäufe erzielten das Knust, das Uebel&Gefährlich und der Monkeys Music Club. Ebenso erfreulich ist der Cotton Club; erst seit 2017 dabei, bot dieser schon über 60 Veranstaltungen an. Auch über Party-Veranstaltungen konnten wieder zahlreiche Tickets verkauft werden. So kamen allein durch die Silvesterparty im Knust und den Silvesterrave im Docks mehr als 1.000 fair verkaufte Tickets zusammen.

Für die Ticketverkäufe in 2017 konnte der Clubstiftung somit beim Club Award im DOCKS einen Scheck mit der stolzen Summe von 50.000 Euro von TixforGigs entgegen nehmen. Die Gelder fließen in Maßnahmen zur Förderung der Livemusik-Kultur, zum Beispiel in die Fortbildungsangebot der CLUB ACADEMY oder den Live Concert Account – einem staatlichen Strukturfördermodell für privaten Musikclubs in Hamburg. Auch der Blick in die Zukunft ist aussichtsreich, so hat das Label Audiolith für ein Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet, welches im Februar 2018 stattfindet, bereits annährend 1.500 Tickets über FairTix verkauft. Ein wertvolles Beispiel, welches bei Künstlern und Agenturen gerne Schule machen darf.

Mit FairTix können Konzertbesucher und Musikspielstätten ein Zeichen für faire Gebührenmodelle setzen. TixforGigs verzichtet auf die Hälfte der üblichen Vorverkaufsgebühren und führt stattdessen pro verkauftem Ticket einen Euro – den sogenannten ClubEuro – an die Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen ab.

Liste der Fair-Tix-Nutzer 2017:
Aalhaus, Astra Stube, Birdland, Cotton Cub, Docks/Prinzenbar, evo.one, Fundbureau, Goldbekhaus, Grenzen sind relativ, Gruenspan, Häkken, Hadleys, Hafenklang, Helter Skelter, HGich T., Honigfabrik, Jazz Federation, Kaiserkeller, Knust, kukuun, Kulturbedarf, Kurz Film Agentur Hamburg, Le Fly, Logo, Marias Ballroom, Markthalle, Menschenzoo, Molotow, Monkeys Music Club, Mosaik Entertainment, MS Stubnitz, OHA! Music, Pooca Bar, Rock Cafe St. Pauli, Schanzenzelt, Stage Club, Stellwerk, Uebel&Gefährlich, Wildwux, Wir machen Kultur und Zinnschmelze

Clubstiftung macht‘s möglich: Steuerbefreite Abwicklung hilft Golden Pudel Club beim Wiederaufbau

Knapp 30.000 € Spenden fließen dank Satzungszweck direkt in Club-Einzelförderung

Als Teil einer weitreichenden Bewegung zum Wiederaufbau des feuerbeschädigten Golden Pudel Clubs wickelte die Clubstiftung erstmals zweckgebundene Spendenzuflüsse in einer größeren Dimension ab.
Die Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen konnte als gemeinnützige Institution die gesammelten Gelder steuerbegünstigt an die Betreibergesellschaft des Clubs weiterleiten. Das Stiftungsmodell für private und direkte Club-Förderungen zeigt am Beispiel des Pudels Wirkung.

Nach dem ersten Schock, den der Dachstuhlbrand des Kultlclubs im Februar 2016 auslöste, krempelte das Team des Pudels die Ärmel hoch und startete einen Spendenaufruf, um private Mittel für den Wiederaufbau des Clubs einzuwerben.
Über die gemeinnützige Clubstiftung wurden Einzelspenden von Privatpersonen, Firmen und Bands entgegengenommen, gebündelt und zweckgebunden an den Musikclub weitergeleitet. Dem Stiftungszweck folgend, konnte somit eine Brücke zwischen privaten SpenderInnen und dem hilfsbedürftigen Club geschlagen werden, die es ermöglicht, dass die Gelder zu 100 Prozent ihrem Zweck, dem Wiederaufbau des Pudels, zugeführt wurden.

Das macht die überwältigende Resonanz der Spendenaktion umso erfreulicher: Von Oktober 2016 bis zur Wiedereröffnung des Pudels Ende August 2017 erreichten die Stiftung insgesamt knapp 30.000 Euro von rund 70 Einzelspendern. Der Golden Pudel Club und die Clubstiftung bedanken sich bei all denen, die mit ihrer Spende geholfen haben, die „Elbphilharmonie der Herzen“ ein Stück weit wieder auf Kurs zu bringen.

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